Österr. Meisterschaft Berg

Ich kann wohl sagen, dass die Bergmeisterschaft in Deutschlandsberg eines meiner schlechtesten Rennen in der heurigen Saison war. Meine Form war nicht gerade auf dem Höhepunkt. Die ersten Kilometer des nur 12km langen Rennen fühlte ich mich sehr gut, auch in den Berg konnte ich mit den Favoriten hineinfahren. Jedoch verließ mich meine Kraft schneller als gedacht, denn nach dem ersten steilen Teil des Rennens musste ich abreissen lassen. Teilweise dachte ich, dass ich schneller wäre, wenn ich mein Rad den Berg hinaufschieben würde! Das habe ich aber dann doch bleiben lassen, würde ja schließlich nicht so toll aussehen. Das Ergebnis war dann auch nicht so rosig. Tja, nächstes Mal dann besser... [Ergebnisliste]

Europameisterschaften Straße

Erstmals war ich sehr froh, dass ich überhaupt zur EM fahren konnte, denn ich hatte 2 Tage zuvor wichtige Prüfungen in der Schule und konnte deshalb erst am Tag vor der Meisterschaft nach Belgien fliegen. Der Rest der Partie war bereits eine Woche zuvor in Belgien. Dies waren natürlich nicht gerade die besten Voraussetzungen, denn der Flug und das lange Autofahren verlangen einem mehr ab, als man denkt! Um meine Beine noch etwas locker zu bekommen ging ich noch eine Runde Radfahren.

Am Tag der Europameisterschaft stieg meine Nervosität ins Unermessliche, selten zuvor war ich bei einem Rennen so nervös. Vom ersten Kilometer an wurde ein sehr hohes Tempo gefahren und es war sehr schwer eine gute Position im Feld zu finden. Die ersten 30 Kilometer waren komplett flach und nur geradeaus. Danach ging es in einen relativ engen und kurvenreichen Kurs, bei dem eine schwierige Passage mit Kopfsteinpflaster (bergauf) bewältigt werden musste. Zweieinhalb mal wurde diese 12 km lange Runde gefahren. Bis zur zweiten Runde konnte ich im Feld vorne mitmischen, jedoch verließ mich die Kraft beim zweiten Mal über das Kopfsteinpflaster. Ich versuchte mit zwei anderen Fahrerinnen wieder an das Feld zu gelangen, dies gelang uns fast, jedoch gab es kurz zuvor einen Sturz im Hauptfeld und wir kamen am Konvoi nicht mehr vorbei und verloren endgültig den Anschluss. Das Rennen beendete ich schlussendlich mit dem 68 Platz. Ganz zufrieden bin ich nicht, denn ich weiß, dass mehr drin gewesen wäre.
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Nationalteam-Einsatz

Am 21.6.09 ging es mit dem Nationalteam (Kircher Miriam, Rijkes Sarah, Hahn Jacqueline und ich) nach Torrebelvicino (Italien) . Es waren 78km (13 Runden) zu bewältigen. Die Runde war relativ unspektakulär, kopiertes Gelände und eine ca. 200m lange Steigung kurz vor dem Ziel. Nach der Hälfte des Rennens , musste ich sehr kämpfen, denn das Tempo wurde sehr hoch gehalten. Vier Fahrerinnen (darunter auch die amtierende Juniorinnen Europameisterin auf der Straße Valentina Scandolara) konnten sich vom Feld lösen und kamen mit 40 Sek. Vorsprung ins Ziel. Von den gesamt über 100 Starterinnen schafften es nur 35 ins Ziel, ich beendete das Rennen mit dem 18. Platz .

Österr. Kriteriummeisterschaft

Vergangenes Wochenende standen die Kriteriummeisterschaften im Oberösterreichischen Marchtrenk an. Ich fühlte mich bereits vor dem Start sehr gut, und dies änderte sich während des Rennens auch nicht. Das Team Uniqa ging mit 5 Fahrerinnen in das Rennen und fuhr Runde für Runde etliche Attacken. Jacqueline und ich arbeiteten hart um alle Attacken zu kontern, jedoch gelang es Monika Schachl trotzdem, sich vom Feld zu lösen. Das Hauptfeld konnte den Vorsprung von Schachl nicht mehr verringern und sie überrundete das Feld. Dank guter Zusammenarbeit von Jacky und mir gelang es uns bei den restlichen Punktewertungen (Gesamt 9) immer zu punkten. Schlussendlich ergab sich in der U23 Wertung ein Doppelsieg für das Team Tyrol- Jacqueline sicherte sich den Staatsmeistertitel und ich mir den Vizestaatsmeister in der Kategorie U23. In der Damenwertung platzierte ich mich auf den vierten Platz! Nächste Woche starte ich bei dem Zeitfahrrennen in Thörl und hoffe auf ein ebenso gutes Ergebnis wie bei den Kriteriumstaatsmeisterschaften.
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Stevens-Lämmle Cup, Teil II

Am 13. Mai fogte die zweite Auflage des Stevens Lämmle Cups in Pinswang. Die Strecke war komplett flach und verlief über 7 Runden á 4,5km. Das Rennen war international stark besetzt, unter anderem die Juniorinnen Weltmeisterin von 2006 Lisa Bernauer und die amtierende deutsche Meisterin. Schon während der Startaufstellung Regnete es in Strömen und schien auch nicht besser zu werden. Ich konnte den unzähligen Attacken meiner Konkurrentinnen gut standhalten und versuchte selbst auch einige Male mich vom Feld zu lösen, was mir jedoch nicht gelang. Das Rennen entschied sich durch einen Massensprint, der durch die 90 Grad Kurve vor dem Ziel, der engen Feldstraße und dem Regen nicht ganz ungefährlich war. Ich dachte, dass ich hinter Teamkollegin Jacqueline eine gute Position hätte, dem war jedoch nicht so, da sie auch nicht an die Spitze des Feldes gelangen konnte. Denise Zuckermandl gewann das Rennen im Sprint. Ich erreichte den 6. Platz und Jacqueline den 4.
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Berner Rundfahrt

Am Sonntag, den 10. Mai, ging es ab zur Bernerrundfahrt, der ältesten und größten Rundfahrt der Schweiz. Es waren 2 Runden á 34km zu bewältigen. Bereits nach 4km ging es ab in den Berg, der gesamt 7 Kilometer lang war. In den Berg hinein ging es relativ flach, jedoch stieg mit zunehmenden Kilometern auch die Steigung. Bis kurz vor der Bergwertung konnte ich mich sehr gut im Feld behaupten. Bis auf 100 Meter vor dem Ende des Berges lag ich noch auf etwa vierter Stelle, jedoch konnte ich der Attacke einer Schweizerin nicht standhalten und eine Spitzengruppe von 10 Frauen, darin auch Jacqueline, konnte sich vom Feld lösen. Das restliche Feld lag einige Minuten hinter mir und ich entschloss mich dem Hauptfeld anzuschließen. Trotz harter Arbeit gelang es uns nicht mehr die Spitzengruppe zu stellen. In der zweiten Runde konnte Jacqueline am Berg einen erheblichen Vorsprung herausfahren und gewann so das Rennen im Solo Sieg. Das Hauptfeld blieb bis zum Ziel geschlossen und entschied sich durch einen Zielspring, bei dem ich als dritte durchs Ziel sprintete. Schlussendlich fuhr ich auf den 13. Platz. Im Nachhinein ist es natürlich ärgerlich, dass ich die Spitzengruppe so knapp verpasst habe, jedoch bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden.

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Stevens-Lämmle Cup, Teil I

Wir Juniorinnen starteten beim 46 km langen Rennen mit den U17 Fahrern.Es waren 5 Runden á 9km zu bewältigen. Die Runde war hügelig mit einem 1km langen, relativ steilen Anstieg ins Ziel. Leider riss ich in der vierten Runde leicht ab. Zu meinem Glück wurde das Hauptfeld in der letzen Runde auf Grund der Überrundung der Elite Frauen aufgehalten und somit konnte ich wieder den Anschluss in das Feld finden. Mit dem Feld kam ich auch als dritte Juniorin ins Ziel. Meine Teamkolleging Jacqueline Hahn ließ alle U17 Fahrer hinter sich und gewann das Rennen mit enormen Vorsprung. Ich erreichte Platz drei und war sehr zufrieden mit meiner Leistung.

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Einzelzeitfahren Ybbs

Ybbs (A)

Mit dem 13. Platz beim Einzelzeitfahren in Ybbs bin ich schon zufrieden und habe wieder wertvolle Punkte für den Österreichischen Cup gesammelt. Morgen geht nach Bayern zum Stevens-Lammle Cup. [Ergebnisliste]

Radsporttage Straßenrennen

Flachgauer Radsporttage Straßenrennen

Am Morgen verschlechterte sich meine Gesundheit enorm, sodass ich kaum ein Wort sprechen konnte. Ich entschied mich das Rennen nicht zu fahren und fuhr mit dem Trainingsanzug und einem Schal um den Hals zum Start.  Kurz vor dem Start entschloss ich mich jedoch, das Rennen zu fahren. Im Rennen fühlte ich mich erstaunlicherweise sehr gut, kein Husten, keine Halsschmerzen mehr. In der zweiten von drei Runden konnte sich eine Gruppe lösen, leider verpasste ich den Anschluss und fuhr so mit dem Hauptfeld ins Ziel. Den Zielsprint dieser Gruppe konnte ich für mich entscheiden und wurde 7. in der Kategorie Frauen, und zweitbeste Juniorin. [Ergebnisliste]

Radsporttage Kriterium

Flachgauer Radsporttage Kriterium

Etwas angeschlagen, verkühlt und mit starken Halsschmerzen stand ich am Start des Rennens. Schon nach einigen Runden hatte ich Probleme mit der Atmung . Die Spitze überrundete mich nach 16 Runden und somit musste ich mich mit -20 Punkten und dem 15. Platz zufrieden geben. [Ergebnisliste]

Start in die Rennsaison

Vorbereitungsrennen in der Schweiz

Am Samstag, den 7. März, startete ich in Brissago/CH bei schönem Wetter und 15 Grad  meine Wettkampfsaison 2009. Es wurden eine große Runde und anschließend zwei kleine Runden mit einem Anstieg von jeweils  1,5km gefahren. Wir Juniorinnen starteten gleichzeitig mit den U17 Fahrern. Das Rennen begann eher langsam und blieb bis Kilometer 33 auch so. Es folge ein Angriff von Denis Wauch, da niemand reagierte, baute er seinen Vorsprung bis 15 Kilometer vor dem Ziel auf über drei Minuten aus. Ich fühlte mich sehr gut, hatte gute Beine und konnte immer im vorderen Feld mithalten. In der Anfahrt zum vorletzen Anstieg musste ich vom Rad absteigen um meinen Defekt am Hinterrad zu beheben, und verlor somit über eine halbe Minute, und den Anschluss an das Peloton. Schlussendlich reichte es noch für den zwölften Platz. Das erste Rennen wäre also geschafft und ich bin mit meiner Leistung ehrlich gesagt zufrieden. In der ersten Aprilwoche geht es dann nochmals für eine Woche zum Trainingslager nach Cesenatico und dann beginnt die Rennsaison mit den Flachgauer Radsporttagen.  [Fotos] - [Ergebnisliste]

Trainingslager Malaga

Die 14 Tage in Málaga waren wie erwartet grandios. In den ersten beiden Tagen konnten ich wegen dem starken Regen nicht aufs Rad – musste wieder auf den Ergo. Allerdings waren die restlichen Tage  schön und ich konnte mein Training optimal durchführen denn das hügelige Hinterland bot perfekte Bedingungen für die Rennvorbereitung. Neben dem Training hatten wir alle viel Spaß und leisteten uns auch die eine und andere Shoppingtour in der Stadt. Mit dabei war auch unsere Sportpsychologin die dem Team am Abend immer eine Stunde mentales Training verabreichte . Kurz und gut, die Vorbereitung auf die Rennsaison 2009 läuft nach Plan.

Ab in den Süden

Am Freitag, den 30 jänner, ist es so weit - ab zum Trainingslager nach Spanien. Malaga liegt im südlichsten Winkel von Spanien und ich kann es kaum noch erwarten, endlich am Rad zu sitzen und etliche Kilometer zu spulen. Das stundenlange Ergofahren kann einem wirklich den Nerv ziehen. Aber jetzt ist Schluss damit - zumindest für die nächsten 14 Tage. Wie es mir gegangen ist und welche Eindrücke ich mitgebracht habe gibts demnächst auf meiner Homepage - natürlich mit Fotos :)

Das neue Jahr...

“... bringt viele Veränderungen.”

Vorerst möchte ich mich bei dem Team, das mir den Start in das Radrenngeschehen ermöglicht hat und mir immer zur Seite stand, bedanken. Ich hätte mir als Nachwuchsfahrerinn kein besseres Team als den RC- Tirol vorstellen können. Mein Dank geht besonders an Klaus und Birgit Woisetschläger, die mich immer unterstützten und jedes Problem, ob groß oder klein, gelöst haben.

Im Jahr 2009 werde ich das Trikot des Teams "Radland Tirol" tragen. Mit dem neuem Team habe ich bereits ein Zusammentreffen im Hospiz am Arlberg hinter mir. Neben zwei Skitouren und einigen Vorträgen blieb nebenbei noch genug Zeit um alle Fahrer und Betreuer kennenzulernen. Dies waren doch noch nicht alle Veränderungen, die das neue Jahr mit sich bringt- ich habe ab nun einen neuen Trainer an meiner Seite. Greg habe ich nach dem Altstadtkriterium 2008 in Schwaz kennengelernt und konnte mich auf Anhieb gut mit ihm verstehen. Ich freue mich im kommenden Jahr auf die Zusammenarbeit mit dem Team Tyrol und meinem Trainer.